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November 2, 2019

Die Intelligenz von Q10

Ist Ihnen aufgefallen, wie hoch Q10 in den Medien gelobt und angepriesen wird? In beinahe jeden Anti-Aging Produkt findet sich das Mittel gegen Falten. Doch was ist dieses scheinbar wertvolle Q10 und warum ist es für Sie und Ihre Gesundheit so essentiell?

Die genaue Bedeutung ist das Coenzym Q10, auch Vitamin Q10 oder Ubiquinon genannt. Dieses ist eine körpereigene Substanz, die teilweise über die Nahrung von Ihnen aufgenommen werden kann und auch von Ihrem Körper selbst produziert wird. Das Enzym befindet sich in allen Zellen des menschlichen Körper. Sie können es sich vorstellen wie ein Biokatalysator, der für die Energieerzeugung Ihrer Zellen in Ihrem Körper zuständig ist und Sie somit mit Vitalität und Leistungsfähigkeit beschert. Es ist unentbehrlich für die reichliche Versorgung Ihrer Zellen und Ihr Immunsystem. Zudem stärkt es das Herz und die Nerven, verzögert den Alterungsprozess der Haut und kann sogar die Fettverbrennung steigern. Ein echter Alleskönner also.

Um die gesundheitlichen Vorteile und Heilkräfte von Q10 in vollem Umfang nutzen zu können, wird Ihnen eine Dosis von 100 Milligramm täglich empfohlen. Q10 ist in einigen Lebensmitteln enthalten, jedoch nur in geringen Mengen. Besonders reichhaltig sind Sardinen, Makrelen, Mandeln, Walnüsse und Muskelfleisch. Auch in Gemüse wie Kohl und grüne Bohnen verbirgt sich das Ubiquinon. Hier ist Sensibilität gefragt, denn bei übermäßigem Erhitzen beim Kochen kann sich das Coenzym zerstören. Mit der Nahrung können Sie allerdings nur geringe Dosen aufnehmen. Sie müssten 16 Kilogramm Sardinen verspeisen um die empfohlene Tagesdosis zu erlangen.

Mit zunehmendem Alterungsprozess verliert der Körper außerdem die Fähigkeit das Vitamin Q10 selbst zu bilden. Das kann zu Knappheit in der Versorgung führen. Auch Faktoren wie falsche Ernährung, Alkohol oder Zigaretten führen zu einer verminderten Q10-Produktion im eigenen Körper. Deshalb empfiehlt sich zu einem hochqualitativen Nahrungsergänzungsmittel zu greifen und so die Konzentration in Ihrem Körper zu erhöhen. Die beste Wirkung entfaltet sich ganz ohne zusätzliche Süßungsmittel, Vitamin-Zusätze oder chemische Beimischungen. Durch die Zufuhr dieses Nährstoffs erzielen Sie eine natürliche Wirkung von innen heraus. Diese sind meist in Kapseln erhältlich und wirken nachweislich positiv auf Ihr ganzheitliches Wohlempfinden.

Leiden sie an gewissen körperlichen Einschränkungen, Beschwerden oder gar Krankheiten? Auch hier kann das Super-Enzym Abhilfe schaffen. Es kann sich positiv auf Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Erschöpfung, Krebs, körperlichen Stress, Diabetes und Migräne auswirken.

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November 2, 2019

Extra Eiweißquellen für Ihren Alltag

Die richtigen Eiweißquellen nehmen eine Schlüsselrolle ein, wenn Sie bestrebt sind sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Ohne die Proteine, die auch Eiweiß genannt werden, ist kein Leben möglich und das lässt sie essentiell für Ihre vollwertige Ernährung werden. Die lebensnotwendigen Aminosäuren, aus denen sich die Eiweiße aufbauen, sollten ausschließlich in natürlich und gut verdaulicher Form zu sich genommen werden. Pflanzliche Eiweiße sind wesentlich leichter zu verstoffwechseln, als Eiweiße tierischer Herkunft. Durch den geringen Energieaufwand Ihre Körpers, der bei der Verstoffwechselung des pflanzlichen Proteins entsteht, baut Ihr Körper wertvolle Energiereserven auf, die sie mit zusätzlicher Kraft bedient. Ihre Muskeln besteht zum größten Teil aus Proteinen. Wenn Sie zu wenig davon essen oder zu viel davon verbrauchen, kann es dazu führen dass sich Ihre Muskeln abbauen und Ihr Muskulatur angegriffen wird. Ein zusätzlicher Faktor ist das Sättigungsgefühl, das Ihnen gesunde Proteine liefert. Bedeutet ganz simpel, Sie können so Heißhungerattacken präventiv entgehen.

Sind Sie sich unsicher wie genau Sie Ihren “Protein-Soll” täglich erreichen? Mit folgenden Anreizen, können Sie von allen Vorteilen der Eiweiße profitieren und Ihren Körper damit ausreichend versorgen.

Pinienkerne

Die reichhaltige Eiweißbombe beinhaltet auf 100 Gramm, satte 24 Gramm Protein. Pinienkern sind die Samen von Kiefern. Die kleine Edelnuss ist sehr vielfältig verwendbar. Sie können diese als Dekoration in einem Salat verwenden, als Zugabe in Ihrem Joghurt
oder daraus ein einzigartiges Pesto zaubern. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Eiweißpulver

Das Nahrungsergänzungsmittel ist sehr einfach in Ihre Ernährung zu integrieren. Beim Frühstück können Sie daraus fabelhafte Protein-Pancakes kreieren oder einen Waffelteig herstellen. Auch beim Backen können Sie das Proteinpulver verwenden. Sie können Teile des Mehls ersetzen und so Genuss und Gesundheit verbinden. Beim Kauf des Proteinpulvers ist es sehr wichtig, dass sie auf die genaue Zusammensetzung und den genauen Proteingehalt achten, denn dieser kann sehr variieren. Ich berate Sie hierzu gerne ausführlich und unterstütze Sie bei der Auswahl der besten Produkte auf dem Markt.

Mandeln

Eine Portion Mandeln (ca. 25 Stück) liefert Ihnen 7 Gramm Eiweiß. Naschen Sie sich also gesund. Denn Mandeln sind wahre Superhelden. Viele gesättigte Fettsäuren, ein hoher Mineralstoffgehalt, Vitamin E und Antioxidantien sind Kräfte, die diese Nuss in sich trägt. Außerdem bremsen Sie Ihre Heißhunge aus, wenn Sie sich für Mandeln entscheiden. Diese können in der Pfanne ohne Öl angeröstet werden und als Salat-Zugabe genutzt werden. Sie passen gut in Ihr Müsli oder einfach in Reis oder Nudelgerichte unterheben für die extra Note und den extra Biss.

Chiasamen

Das Superfood aus Mexiko wurde als Grundnahrungsmittel und auch Heilmittel verwendet, denn die kleinen Samen haben es in sich. Auf 100 Gramm liefern Ihnen diese Wundersamen ganze 20 Gramm Eiweiß. Außerdem sind sie reich an Mineralien, Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren. Sie können aus Chiasamen einen Chia Pudding herstellen und mit Obst genießen. Auch können diese als Zusatz bei Backwaren eingearbeitet werden oder als Zugabe über Gerichte streuen und aus jedem Gericht eine individuelle Kreation erschaffen.

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November 2, 2019

Die kraftvollsten Sportarten für Ihre Vitalität und Ihr Wohlbefinden

“Tun Sie heute etwas, für das Ihnen Ihr zukünftiges Ich danken wird.”

Bewegung ist wichtig für Ihren Körper und Geist. Sie schafft in Ihnen Ausgleich, löst Stress und Spannungen, produziert in ihrem Körper Endorphine und lässt Sie rundum glücklicher sein.

Radfahren – Radeln und Kalorien verabschieden

Diese Sportart ermöglicht Ihnen mit wenig Aufwand schon langfristige Ergebnisse. Lediglich mit zehn Minuten Radfahren am Tag profitieren Sie von Vorteilen wie einer besseren Durchblutung und die Stärkung Ihrer Gelenke und Muskeln. Je mehr Zeit Sie ins Radfahren investieren, desto mehr steigert sich dessen Effekt. Eine halbe Stunde tägliches Strampeln verbessert Ihre Herzfunktionen merklich. Ab 50 Minuten wird Ihr Fettstoffwechseln deutlich angeregt und die Pfunde beginnen zu purzeln.

Klettern – Augen zu und hoch!

Für alle Outdoor-Sportler ist Klettern eine hervorragende Möglichkeit die Natur und den Adrenalinkick in einem zu verbinden. Gigantische Ausblicke und Erlebnisse sind garantiert. Doch auch für Anfänger und Kletterhallen Liebhaber bietet dieser Sport einige Vorzüge. Es gibt sogenannte künstliche “Boulder-Berge”, die sich ideal für den Einstieg und das Beschnuppern dieser Sportart eignen. Klettern bietet Ihnen ein Ganzkörpertraining. Jeder Ihrer Muskeln wird gestreckt, eingesetzt und angespannt. So können starke und
ausdauernde Muskeln an den Armen, Beinen aber auch am Rücken und an den Schultern aufgebaut werden. Neben dem physischen Aspekt festigen Sie auch Ihre mentale Stärke. Sie wären nicht der erste Mensch, der seine Höhenangst durch das Klettern besiegt.

Schwimmen – von jung bis alt

Dieses Fitnesstraining gehört eindeutig zu den gesündesten Möglichkeiten sich körperlich zu aktivieren. Ob Sie sich für die sanfte Art und Weise entscheiden und entspannt Ihre Bahnen schwimmen oder sehr diszipliniert und zügig Bahn für Bahn bestreiten, für jede Alterskategorie ist diese Bewegungsform zu empfehlen. Eine saubere Technik sollte hier trainiert werden damit die Kondition, Leistungsfähigkeit und die Geschwindigkeit gefördert wird. Auch Langeweile ist Fehl am Platz. Sie können variieren zwischen Kraulen, Rückenschwimmen, Schmetterling und Brustschwimmen. Sie trainieren Ihre Gelenke, Bänder und Muskeln. Gleichzeitig werden diese geschont, weshalb auch für Menschen mit Übergewicht dies eine schöne Möglichkeit bietet, sich schonend zu betätigen.

Squash – spielerische Fitness

Mit diesem regelrechten Powersport können Sie ordentlich Kalorien verlieren. Denn bei diesem Sport ist Spiel, Spaß und Power gefragt. Es wird ein Ball von zwei Spielern abwechselnd gegen eine oder mehrere Wände gespielt, sodass der Gegner den Ball möglichst nicht mehr erreichen kann, bevor dieser zum zweiten Mal den Boden berührt. Die detaillierten Regeln in Kombination mit bestimmten Bällen erfordern etwas Recherche, doch das zahlt sich für Sie aus. Squash ist nach einem von Wissenschaftlern und Experten entwickelten Bewertungssystem, das Kriterien wie Anforderungen an die Kondition, Forderung und Aufbau der Muskulatur usw. über ein Punktesystem abfragt, eine der gesündesten Sportarten. Ihr ganzer Körper wird trainiert, Sie werden mit hohem Kalorienverbrauch belohnt und Sie verbinden sich mit Menschen. Neben der hohen körperlichen Effektivität steigern Sie Ihr Wahrnehmungsvermögen, Ihre Reaktionsfähigkeit und Sie erlernen taktische Maßnahmen.

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November 2, 2019

Vergessen Sie Zucker! Diese Alternativen schenken Ihnen Gesundheit und versüßen Ihr Leben

Sie möchten trotz gesunder Ernährung, einer Gewichtsreduktion oder einer Ernährungsumstellung nicht auf die süße Versuchung in ihren Ernährungsgewohnheiten verzichten?

Kein Problem, denn ich habe Ihnen einige Alternativen zusammengestellt, die für die Süße in Ihrem Leben sorgen wird.

Ahornsirup​ wird bereits von vielen renommierten Köchen als Zuckeralternative beim Backen verwendet. Der reine Ahornsirup wird aus dem Ahornbaum gewonnen und ist im Vergleich zu dem Standard Haushaltszucker die kalorienarme Alternative. Wenn Sie sich für den Ahornsirup entscheiden, wählen Sie außerdem ein Produkt, das aus der Natur gewonnen wird. Der Ahornsirup enthält zudem einige wichtige Nährstoffe, Vitamine und Antioxidantien.


Yacon Sirup​ ist ein süßes Erzeugnis, dass der Yacon Pflanze entspringt, genauer gesagt aus der Yacon Wurzel. Dieser wirkt stark probiotisch und regt somit den Aufbau Ihrer gesunden Darmflora an. Desweiteren enthält die Pflanze Inulin, dieser Ballaststoff vereinfacht Ihnen die Aufnahme von Mineralien und Vitaminen.

Honig​ ist ebenfalls ein natürliches Erzeugnis der Bienen und enthält weniger Kalorien als Zucker. Er enthält wichtige Antioxidantien unter anderem Phenole, Enzyme und Pflanzenstoffe wie Flavonoide, sowie organische Säuren. Diese Kombination an Stoffen
macht den Honig so gesund. Antioxidantien können das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten als auch Krebserkrankungen senken und sich positiv auf die Sehkraft auswirken. Der Honig wird als Heilmittel und auf Grund seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften als Wundmittel eingesetzt. Um das volle Potenzial des Honigs ausschöpfen zu können, achten Sie darauf, dass Sie stets zu einer hohen Qualität greifen und auch mit diesem Süßungsmittel sparsam umgehen, da es einiges an Kalorien enthält.


Xylit und Erythrit​ sind gesunde Zuckeralternativen, die nicht synthetisch hergestellt werden. Beide Stoffe werden der Kategorie der Zuckeralkohole zugeordnet und gelangen somit langsamer ins Blut und werden größtenteils insulin-unabhängig verstoffwechselt. Der Blutzuckerspiegel steigt langsamer an. Die Zuckeralkohole können aus Pilzen, Obst und Gemüse erlangt werden. Xylit hat im Gegensatz zum Haushaltszucker 40% weniger Kalorien und Erythrit hat beinahe gar keine Kalorien. Hinzu kommt, dass diese gesunden Süßungsmittel die Zähne nicht angreifen und somit kein Risiko für Karies entsteht. Xylit soll sogar das Kariesrisiko reduzieren, weshalb seit einiger Zeit von vielen Zahnärzten Xylit-Kaugummis angepriesen werden. Im Gegensatz zu anderen Zuckeralkoholen sind Erythrit und Xylit übrigens auch in größeren Mengen verträglich ohne abführend zu wirken.

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November 2, 2019

Gesunder Gaumenschmaus – ein Tag mit gesunden Rezepten vom Apotheker empfohlen

Es ist gar nicht so leicht sich aus der Fülle an tollen Rezepten und Möglichkeiten seinen kulinarischen Alltag zu gestalten. Daher habe ich Ihnen persönlich einen ganzen Tag mit tollen Rezepten zusammengestellt. Viel Spaß beim Nachkochen!

Gesundes Frühstück – Porridge zum Selbermachen Für zwei Portionen Zutaten:

800 ml Mandeldrink/ Hafermilch 200 g zarte Haferflocken 4 TL Ahornsirup oder Honig als Süßungsmittel 120 g Heidelbeeren 4 EL ungeschälte Mandeln (50 g) 4 TL Amaranth-Pops (20 g) 4 EL Mandelmus (zuckerarm) (60 g)

Zubereitung:

  1. Mandeldrink oder Hafermilch in einem Topf erhitzen. Haferflocken und das natürliche Süßungsmittel einrühren und 2–3 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Danach etwa 5 Minuten bei kleiner Hitze ausquellen lassen und leicht abkühlen lassen.
  2. Währenddessen Heidelbeeren waschen und trocken tupfen. Mandeln grob hacken oder ganz genießen.
  3. Porridge in Gläser oder Schälchen füllen und mit Heidelbeeren, Mandeln, gepufftem Amaranth und Mandelmus servieren.

Extra Tipp:

Mit feinen Haferflocken wird die Konsistenz noch sämiger. Mögen Sie es lieber etwas bissfester? Dann einfach zu groben Haferflocken greifen. Das Obst kann je nach Saison variiert werden. Hier können die Heidelbeeren mit Himbeeren, Kirschen, Äpfel, Bananen und oder Birnen kombiniert werden. Für Ihren Gourmet-Gaumen können außerdem noch zusätzlich Zimt, purer Kakao, Chiasamen oder natürlicher Sirup hinzugefügt werden.

Vitales Mittagessen – Puten/Tofu Curry mit Brokkoli, Minze, Chili und Mandelblättchen Für vier Portionen

Zutaten: 200 g Quinoa Salz 1 kleine rote Chilischote 500 g Brokkoli 600 g Putenbrust oder Räuchertofu 2 EL Kokosöl Pfeffer 1 TL Currypulver 250 ml Gemüsebrühe 200 g Schlagsahne 2 EL Mandelblättchen 1 EL heller Soßenbinder 2 Stiel(e) Minze

Zubereitung:

  1. Quinoa in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung zubereiten. Chili putzen, der Länge nach aufschneiden, waschen und Kerne entfernen. Schote in feine Streifen schneiden. Brokkoli waschen und in Röschen schneiden.
  2. Brokkoli in kochendem Salzwasser 3–4 Minuten bissfest garen. Fleisch oder Tofu waschen, trocken tupfen und in Würfel schneiden. Brokkoli abgießen, abschrecken und abtropfen lassen.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen. Fleisch darin unter Wenden 4–5 Minuten braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Fleisch aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Bratsatz mit Curry bestäuben, mit Brühe ablöschen, Sahne angießen.
  4. Chili zugeben, aufkochen und Soße bei kleiner Hitze ca. 5 Minuten köcheln
    lassen. Mandeln in einer heißen Pfanne ohne Fett unter Wenden rösten, herausnehmen. Soße mit Soßenbinder binden.
  5. Brokkoli und Fleisch/Tofu in die Soße geben und 2–3 Minuten erhitzen, nicht köcheln lassen. Minze waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und, bis auf 4 zum Garnieren, klein hacken. Hälfte der Minze zum Curry geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Quinoa und Curry auf Tellern anrichten. Mit Mandelblättchen bestreuen, mit Minze garnieren.

Extra Tipp:

Für die besondere Portion Geschmacksnote und Gesundheit ein Stück geschälter Ingwer in feinen Raspeln über das Gericht verstreuen.

Leichtes und geschmacksintensives Abendessen Für zwei Portionen Zutaten: 1 Salatgurke Salz 100 g Räucherlachs 2 Kästchen Kresse 1 Bund Dill (20 g) 6 Eier Pfeffer 4 EL Mineralwasser 4 EL Kefir (80 g) 4 EL Olivenöl Zubereitung:

  1. Gurke waschen und schräg in dünne Scheiben schneiden. Einige Gurkenscheiben beiseite legen, die übrigen auf Tellern flach auslegen und mit Salz bestreuen.
  2. Lachs in Würfel schneiden. Kresse von den Beeten schneiden. Dill waschen, trocken schütteln und hacken.
  3. Eier mit Salz, Pfeffer, Mineralwasser und Kefir verquirlen und Dill unterrühren. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Hälfte der Eiermasse hineingeben und bei kleiner Hitze in 3–4 Minuten zu einem Omelett stocken lassen. Mit der restlichen Eiermasse ein 2. Omelett braten.
  4. Omeletts mit Lachswürfeln, Gurkenscheiben und Kresse belegen, zusammenklappen, halbieren und auf den Gurkenscheiben anrichten.

Extra Tipp:

Die Eiermasse mit einem Schneebesen vermengen, so wird die Konsistenz besonders fluffig. Nach Belieben können Sie ein Kräuteromelett daraus zaubern und wahlweise noch frische Petersilie und allerhand nahrvollen Kräuter hinzufügen.

Schokocreme – die gesunde Nutella Zutaten: 200 g ganze Haselnüsse 120 g Rote Bete (gekocht) 30 g Kakaopulver 3 EL Ahornsirup 1 Bourbon-Vanilleschote evtl. Honig wenn ́s süßer sein soll

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Rote Bete in feine Stückchen schneiden und abtropfen lassen.
  3. Haselnüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen und für 10 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben. Danach die Nüsse abkühlen lassen.
  4. Für das Schälen der Nüsse, diese in ein verschließbares Glas geben, Deckel drauf und kräftig schütteln. Die Schale löst sich dann von selbst.
  5. Für die cremige Konsistenz alle geschälten Nüsse so lange mixen bis die Textur sahnig wird.
  6. Rote Bete dazugeben und weiter mixen bis alles gut vermengt ist.
  7. Restliche Zutaten (Kakaopulver, Ahornsirup und Vanillemark) ebenfalls hinzufügen und alles zu einer homogenen Masse vermengen.
  8. Die fertige Creme in ein verschließbares Glas füllen und kalt stellen.

Extra Tipp:

Dazu passt Eiweißbrot. Sie können es mit Obst als Dip genießen und Ihren Kuchen oder Pfannkuchen damit verfeinert. Auch eignet es sich als Dessert-Zugabe. Die Schokocreme hält im Kühlschrank ca. 2 Wochen.

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August 20, 2019

8 Fehler, die den Stoffwechsel verlangsamen

Ob beim Abnehmen oder Muskelaufbau: Ein schneller Stoffwechsel ist der Schlüssel zum Erfolg. Um diesen optimal anzukurbeln, sollten Sie folgende Stoffwechsel-Bremsen im Alltag vermeiden

Ein schneller Stoffwechsel ist vor allem beim Abnehmen von Vorteil: Mit einem so genannten aktiven Metabolismus wird man überschüssige Pfunde nämlich viel einfacher los. Doch nicht bei jedem Menschen läuft der Stoffwechsel immer auf Hochtouren. Daher können manche futtern, ohne fett zu werden („gute Futterverwerter“), während die „schlechten Futterverwerter“ sehr leicht zunehmen.

Zudem bestimmen Alter, Geschlecht und natürlich auch unsere Ernährung, wie effektiv die Stoffwechselvorgänge in unserem Körper ablaufen. Bestimmte Lebensmittel können Ihren Stoffwechsel aber auch ausbremsen und ihn unbemerkt verlangsamen.

Um das zu verhindern, sollten Sie einen großen Bogen um diese 8 Stoffwechsel-Bremsen machen:

1. Unregelmäßige Mahlzeiten bringen den Stoffwechsel durcheinander

Wer unregelmäßig isst oder sogar ganze Mahlzeiten auslässt, verlangsamt seinen Stoffwechsel. Wer denkt, er nehme mit „Dinner cancelling“ schneller ab, erreicht eher das Gegenteil: Ihr Körper ist auf eine regelmäßige Nährstoffzufuhr angewiesen, um wichtige Stoffwechselprozesse am Laufen zu halten. Führen Sie ihm täglich zu wenige Kalorien zu, schaltet er einfach in den Sparmodus.

Auch durch zu große Pausen zwischen zwei Mahlzeiten (mehr als 16 h), werden bestimmte Stoffwechselfunktionen reduziert. Das bedeutet: Sie werden sich nicht nur müde und schlapp fühlen, sondern am Ende des Tages auch weniger Energie verbraucht haben. Der Grund: Es wurden bestimmte Stoffwechselaktivitäten gehemmt, die sonst jede Menge Energie verfeuern würden.

2. Sie lassen das Frühstück ausfallen

Mit einem ausgewogenen Frühstück bringen Sie Ihren Stoffwechsel in Schwung

Wer Mahlzeiten auslässt, hemmt seinen Stoffwechsel, so dass dieser langsamer arbeitet. Vor allem am Morgen ist es wichtig, dass Sie Ihren Stoffwechsel anregen und den Körper mit (neuer) Energie versorgen. Denn die Speicher wurden über Nacht geleert. Essen Sie spätestens 2 Stunden nach dem Aufstehen eine kohlenhydrat- und eiweißreiche Mahlzeit, um Ihren Stoffwechsel optimal auf Kurs zu bringen.

Ideal sind hochwertige Proteine (z.B. aus Eiern) und komplexe Kohlenhydrate, in Form von Vollkornbrot oder Haferflocken. Die gehen nicht so schnell ins Blut, da der Körper länger braucht, um sie aufzuspalten und in Energie umzuwandeln. Zusätzlich halten sie lange satt, sodass Sie locker bis zum Mittagessen durchhalten.

3. Sie essen zu wenig Eiweiß

Eiweißreiche Lebensmittel gelten als die Stoffwechsel-Booster schlechthin. Der Grund: Der Körper muss ordentlich Energie aufwenden, um die Proteine aufzuspalten – viel mehr als bei Kohlenhydraten und Fetten. Ihr Stoffwechsel wird so effektiv angeregt zu arbeiten. Wer täglich nur wenig Eiweiß isst, lässt sich diese „Energie-Spritze“ entgehen.

Eier, Fisch, Fleisch, aber auch Hülsenfrüchte und Nüsse sind gute Eiweiß-Lieferanten

Eiweiß kann aber noch mehr: Die Verarbeitung von Eiweiß ist für Ihren Körper harte Arbeit, die nicht nur Energie, sondern auch Zeit kostet. Und das hat gleich mehrere Vorteile für Sie und Ihr Abnehm-Vorhaben: Eiweiß sättigt lange und beugt so Heißhunger vor. Außerdem reguliert es Ihren Blutzuckerspiegel, so dass dieser aufgrund eines schwankenden Insulinspiegels keine Achterbahnfahrten hinlegt. Ein weiterer Pluspunkt, denn das Hormon Insulin kann Ihre Fettverbrennung lahm legen. Und die ist Gold wert, wenn Sie ein paar Kilos verlieren möchten.

4. Zu viel Alkohol hemmt Ihren Metabolismus

Alkohol und abnehmen? Keine gute Kombination. Da der Körper nach einem Glas Wein oder Bier vorrangig mit dem Alkoholabbau beschäftigt ist, kommen zeitgleich sowohl Kohlenhydrat- als auch Fettstoffwechsel fast völlig zum Erliegen. Der enthaltene Zucker in Bier & Co. lässt zudem Ihren Insulinspiegel rasant ansteigen (und wenig später direkt wieder abfallen). Heißt im Klartext: Ihr Stoffwechsel wird durch den Alkohol radikal ausgebremst, Ihre Fettverbrennung wird gestoppt.

Alkohol liefert außerdem viele Kalorien: 1 Gramm hat rund 7 kcal – fast doppelt so viel wie Zucker. Ein Glas (0,2 l) Rotwein bringt es daher mal auf rund 170 kcal, ein Pils (0,3 l) auf gut 130 kcal. Zusätzliche Kalorien, die Sie beim Abnehmen wirklich nicht gebrauchen können.

5. Zu viel Zucker überfordert Ihren Stoffwechsel

Sind Sie ein Zuckerjunkie? Wir holen Sie aus der Zuckersucht!

Das wird Sie nicht überraschen: Zucker hilft nicht beim Abnehmen. Aber warum eigentlich nicht? Zuckerhaltige Getränke, Süßkram und Weißmehlprodukte bremsen Ihren Stoffwechsel aus. Der Körper wird nach dem Verzehr von Süßem regelrecht mit Zucker überschwemmt und der Blutzuckerspiegel steigt rasant an. Die Bauchspeicheldrüse schüttet daraufhin das Hormon Insulin aus. Insulin sorgt dafür, dass der Zucker aus dem Blut in die Zellen gelangt, da wo er benötigt wird.

Aufgrund der großen Belastung für die Bauchspeicheldrüse kann es passieren, dass sie ein wenig „übers Ziel hinausschießt“ und am Ende zu wenig Zucker im Blut verbleibt. Die Folge: Unterzuckerung. Konzentration und Leistungsfähigkeit lassen nach und Heißhungerattaken folgen. Ein Teufelskreis, der im schlimmsten Fall mit der Diagnose „Diabetes Typ 2“ endet.

6. Zu wenig Wasser verlangsamt den Stoffwechsel

Trinken regt den Stoffwechsel an

Der Körper besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser. Ohne diesen „Treibstoff“ würden die meisten (lebenswichtigen) Stoffwechselprozesse in unserem Organismus gar nicht stattfinden können. Sprich: Ohne regelmäßige Wasserzufuhr läuft in unserem Körper fast nichts. Wer zu wenig Wasser trinkt, verlangsamt damit auch automatisch seinen Metabolismus, denn der läuft aufgrund des Wassermangels notgedrungen auf Sparflamme. Denken Sie nur mal an Ihre Verdauung: Wasser kurbelt sie an, ohne Wasser drohen Verstopfungen.

So viel Wasser sollten Sie täglich trinken: 30 bis 40 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Beispiel: Sie wiegen 80 Kilo? Dann sind durchschnittlich 2,8 Liter Wasser pro Tag (2,4-3,2 l) für Sie ideal. Im Sommer und wenn viel Sport getrieben wird, erhöht sich Ihr Flüssigkeitsbedarf jedoch zusätzlich.

7. Sie futtern zu viel Fast Food

Burger sind saulecker, aber auch eine echte Belastung für Ihren Körper

Wer regelmäßig am Imbiss oder Schnellrestaurant Halt macht, wird beim Abnehmen wenig erfolgreich sein. Klar, Burger, Pommes und Tiefkühl-Pizza haben haufenweise Kalorien, doch das ist nicht das einzige Problem. Hinzu kommt, dass Ihr Körper kaum nützliche Nährstoffe aus Fast Food ziehen kann. Das „schnelle Essen“ enthält lediglich viele ungesunde, gesättigte Fettsäuren. Fett hemmt unseren Metabolismus und macht die Verdauung träge und langsam. Noch schlimmer sind die sogenannten Transfette, die beispielsweise beim Frittieren entstehen. Sie erhöhen die Blutfettwerte, lassen Ihren Cholesterinspiegel steigen und erhöhen sogar Ihr Krebs-Risiko.

Lebenswichtige Vitamine, Ballaststoffe & Co. suchen Sie in Fast Food hingegen vergeblich. Was Sie finden werden, sind Zusatzstoffe aller Art, wie Aromen, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und vieles mehr. Dadurch sieht das Essen zwar lecker aus, schmeckt gut und ist lange haltbar – doch für Ihren Stoffwechsel, stellen diese (unnötigen) Zusätze nur zusätzlichen Ballast dar.

8. Sie treiben zu wenig (Kraft-) Sport

Sport ist und bleibt der beste (und schnellste) Weg, um Ihren Stoffwechsel anzuregen. Daher sind langes Sitzen und allgemein zu wenig Bewegung im Alltag eine echte Stoffwechsel-Bremse. Folge: Der Körper fährt seinen Aktivitäts-Modus herunter und die Stoffwechselprozesse werden verlangsamt. Dadurch verbrennen beispielsweise die Muskeln weniger Kalorien und Sie nehmen schneller zu. Wer im Job viel sitzt, sollte versuchen, wenigstens einmal pro Stunde aufzustehen und sich zu bewegen.

Kombinieren Sie Kraft- und Ausdauertraining, um den Stoffwechsel optimal zu pushen

Nach der Arbeit heißt es dann: Ab ins Fitnessstudio. Ausdauertraining ist zwar ideal, um ordentlich Fett zu verbrennen und überschüssige Kilos zu killen. Doch auch Krafttraining sollten Sie nicht vernachlässigen. Denn Muskeln haben den Vorteil, dass sie selbst im Ruhezustand Energie verbrauchen. Mehr Muskeln erhöhen so Ihren Grundumsatz.

Nutzen Sie den Nachbrenneffekt: Nach jedem Kraft- und Ausdauertraining verbraucht Ihr Körper bis zu 48 Stunden lang zusätzliche Energie. In dieser Zeit findet auch der Fettabbau statt, nicht während des Workouts selbst. Je anstrengender und länger die Trainingseinheit, desto größer der Nachbrenneffekt.

Fazit: Stoffwechsel anregen, statt hemmen

Welche Stoffwechsel-Hemmer konnten Sie dank unserer Tipps aufdecken? Im Grunde ist es ganz einfach, seine Stoffwechselprozesse optimal anzuheizen. Merken Sie sich einfach folgende Dinge: Viel Bewegung, wenig Zucker und Alkohol, viel Eiweiß, kein Fast Food und immer schön ausreichend Wasser trinken – das war’s. Mehr braucht es nicht, um schnell (und dennoch gesund) abzunehmen. 

Quelle:

menshealth.de

Kathleen Schmidt-Prange

August 20, 2019

Daran erkennen Sie dass Sie zu viel Zucker essen

Nicht nur Alkohol und Drogen machen süchtig, auch der Konsum von zu viel Zucker macht abhängig. Wir verraten Ihnen die 7 besten Tipps, um die Zuckersucht endlich zu überwinden

Zuckersucht ist zwar keine offiziell anerkannte Suchterkrankung, doch Zucker wütet in unserem Körper ähnlich wie eine Droge: Die süßen, weißen (Zucker-)Kristalle machen uns im Laufe der Zeit zu abhängigen Zuckerjunkies. Wir wollen immer noch mehr mehr mehr Süßes! Der Griff in die Gummibärchen-Tüte sorgt dann zwar für ein kurzfristiges Stimmungshoch, treibt uns aber immer weiter in die Sucht. Die Folgen: Der Grundstein für Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist gelegt. Herzlichen Glückwunsch!

4 Anzeichen dafür, dass Sie zu viel Zucker essen

1. Sie haben ständig Heißhunger

Süßigkeiten liefern nichts als leere Energie, sprich: viele Kalorien, keinerlei Nährstoffe. Wenn Sie etwas Süßes essen, treiben Sie Ihren Insulinspiegel in die Höhe. Dass das Hormon Insulin ausgeschüttet wird, wenn dem Körper Zucker (Glukose) zugeführt wurde, ist eigentlich völlig normal und auch notwendig. Nur dank des Insulins kann die Glukose nämlich in die Körperzellen transportiert werden und den Körper mit Energie versorgen. Das Problem ist die Geschwindigkeit, mit der das Ganze passiert: Denn genau so schnell wie Ihr Insulinspiegel ansteigt, fällt er nach getaner Arbeit wieder ab. Die Folge: Heißhunger.

2. Sie sind müde und unkonzentriert

Eine weitere Folge der Insulin-Achterbahn: Nach dem Hoch und Tief Ihres Blutzuckerspiegels, ist der Körper völlig ausgelaugt. Und das endet in der Regel in einem Leistungstief. Müdigkeit, schlechte Laune und Konzentrationsschwäche sind dann Ihre ständigen Begleiter. Wer die Probleme mit einer kleinen „Zuckerinfusion“ (Schokolade etc.) aus der Welt schaffen will, wird damit keinen Erfolg haben. Denn wer in dieser Situation noch mehr Zucker nachlädt, hat sich gerade sein Ticket für eine weitere Runde in der Achterbahn gesichert. Wohooo!

3. Sie haben (mehr) Falten und Pickel

Dass die Elastizität Ihrer Haut mit dem Alter nachlässt, ist völlig normal. Doch wer zu viel Zucker isst, beschleunigt den Hautalterungsprozess: Ein ständig erhöhter Blutzuckerspiegel führt nämlich zu Verklebungen der Kollagenfasern im Bindegewebe der Haut. Und dadurch verliert Ihre Haut immer schneller an Spannkraft und Falten haben leichtes Spiel. Weiterhin führt ein zu hoher Zuckerkonsum zu vermehrten Entzündungsreaktionen im Körper. Und Entzündungen der Haut führen zu Pickeln und unschöner Akne. Daher profitieren vor allem Akne-Patienten von einer zuckerfreien Ernährung.

4. Ihre Verdauung spielt ständig verrückt

Ob Völlegefühl oder Verstopfungen, Durchfall oder Blähungen: Der Bösewicht Zucker ist oft Auslöser dieser unangenehmen Symptome. Ignorieren Sie sie nicht, denn wenn es Ihrem Darm nicht gut geht, geht es Ihnen nicht gut. Zucker – in all seinen Formen – ist in zu großen Mengen Gift für den Magen-Darm-Trakt. Er ist schlichtweg überfordert, wenn Sie beispielsweise zu viel Fruktose (Fruchtzucker) zuführen. Und das nicht zwingend, weil Sie an einer Unverträglichkeit leiden, denn kein normaler Mensch kann große Mengen an Fruchtzucker problemlos verdauen. Zu viel Fruktose im Darm führt nämlich dazu, dass Darmbakterien den unaufgespaltenen Zucker vergären und das führt zwangsläufgig zu Blähungen, Bauchkrämpfen und Durchfall. 

Wie viel Zucker ist „zu viel Zucker“?

2015 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine neue Richtlinie zum täglichen Zuckerkonsum herausgebracht. Darin wird empfohlen, dass man(n) höchstens zehn Prozent seiner täglichen Kalorien in Form von Zucker aufnehmen soll. Dies entspricht nicht mehr als 50 Gramm Zucker pro Tag (ca. 12 Teelöffel) für einen durchschnittlichen Erwachsenen (bei einer Kalorienzufuhr von 2.000 kcal). Doch es geht noch weiter: Denn noch besser sei es, wenn man seinen Zuckerkonsum gleich auf fünf Prozent reduziert, also höchstens 25 Gramm pro Tag. Oder anders ausgedrückt: 6 Teelöffel am Tag.

Sie denken jetzt vielleicht: „Och, 6 Teelöffel ist ja ganz schön viel, so viel haue ich mir ja niemals in den Kaffee“. Tja, aber die WHO meint damit wirklich leider JEDE Art von Zucker. Sprich: Nicht nur den Zucker, den Sie sich selbst ins Essen oder in Getränke mischen, sondern auch den, den die Lebensmittelindustrie in ihre Produkte schmuggelt. Fertiggerichte, Joghurt, Müsli – die Liste ist lang und die Mengen an verstecktem Zucker erschreckend groß. Beispiel gefällig? Ein Becher Fruchtjoghurt (150 Gramm) enthält rund 20 Gramm Zucker. Krass, oder? 

Zuckersucht-Test: Bin ich ein Zuckerjunkie?

  1. Meine Gedanken kreisen ständig nur um Süßes.
  2. Die Mengen an Süßigkeiten die ich verputze, werden immer größer.
  3. Wenn ich erstmal losgelegt habe, kann ich mich beim Naschen nur schwer zügeln.
  4. Ich bekomme den Konsum von Süßigkeiten einfach nicht unter Kontrolle.
  5. Wenn ich länger auf Süßes verzichten muss, bekomme ich schlechte Laune und bin gereizt.
  6. Ich esse oft heimlich Süßes, auch nachts. 
  7. Ich esse meinen Teller immer leer.
  8. Portionen kann ich schlecht einteilen, ich esse dann einfach alles auf.
  9. Ich teile mein Essen in erlaubte und verbotene Lebensmittel ein.
  10. Ich steige regelmäßig auf die Waage und bin dann meist enttäuscht.
  11. Mein Sättigungsgefühl stellt sich oft nicht oder zu spät ein.
  12. Manchmal überfresse ich mich, dann faste ich wieder, das wechselt sich ständig ab.
  13. Essen wirklich zu genießen fällt mir schwer.
  14. Ich leide ständig unter Heißhungerattacken auf Süßes, die ich nicht steuern kann.
  15. Nach dem Fress-Flash habe ich dann ein schlechtes Gewissen und fühle mich schlecht.

Sie haben 10 oder mehr der Fragen des Zuckersucht-Tests mit Ja beantwortet? Dann ist es höchste Zeit etwas zu ändern! Wir zeigen Ihn den schnellsten Weg raus aus der Zuckersucht.

Zuckersucht überwinden: Endlich zuckerfrei leben – so klappt’s

Es ist also wahr: Sie sind ein Zuckerjunkie und wollen nun den Schritt in ein zuckerfreies Leben wagen. Klasse Entscheidung! Doch vorab wollen wir, dass Sie sich über einen Punkt bewusst sind – ansonsten ist Ihr persönliches „Projekt Zuckerfrei“ zum Scheitern verurteilt: Eine Ernährungsumstellung funktioniert nicht von einem Tag auf den anderen. Besonders, wenn Sie zu den Menschen gehören, die sonst gern mal auf Fertigprodukte zurückgreifen.

Damit Sie langfristig wirklich weniger Zucker essen, dürfen Sie daher nicht zu streng mit sich sein, müssen sich gleichzeitig aber klare Regeln und realistische Ziele setzen. Ihr Körper benötigt rund 12 Wochen, um sich von der Zuckersucht zu erholen. Und werfen Sie nicht gleich alles über Bord, wenn Sie zwischendurch mal schwach werden – das ist völlig normal. Akzeptieren und weitermachen!

Die 7 besten Tipps, um weniger zu Zucker essen

1. Misten Sie aus und legen Sie neue Vorräte an

Durchforsten Sie Kühlschrank, Vorratskammer und Schubladen (ja, auch Ihr Schoko-Geheimversteck!) nach potentiellen Zuckerbomben. Misten Sie nicht nur einmal aus, sondern am besten alle paar Wochen, denn versteckter Zucker schleicht sich immer wieder in den Haushalt z.B. in Form von Müslis, Salatdressings & Co. Nach dem ersten Ausmisten füllen Sie Ihren Kühl- und Vorratsschrank dann mit gesunden Lebensmitteln ohne Zucker. Machen Sie sich vorher am besten eine Einkaufsliste. Darauf gehören beispielsweise:

Diese 8 Lebensmittel sollten Sie immer auf Vorrat haben

  • frisches Gemüse und Obst (TK-Ware bei Gemüse ok), Kartoffeln und Süßkartoffeln
  • Vollkornreis-, -nudeln und –brot, Quinoa, rote Linsen
  • Hülsenfrüchte aus der Dose (z.B. Bohnen, Linsen, Kichererbsen)
  • Fleisch oder Fisch (am besten Bio, z.B. Geflügel, Rind, Lachs, TK bei Fisch ok)
  • Nüsse, Kerne, Leinsamen und Haferflocken
  • Eier, Milch, Naturjoghurt, Käse und Hüttenkäse
  • Gesunde Pflanzenöle
  • Bitterschokolade (70 Prozent Kakao) oder Kakaonibs
  • Trockenfrüchte (für den Heißhunger-Notfall)
  • Gemüsebrühe
  • Kokosmilch
  • Kräuter- und Grüner Tee

2. Treiben Sie (mehr) Sport

Regelmäßiger Sport hilft Ihnen dabei, die Zuckersucht hinter sich zu lassen. Außerdem setzt auch Sport Glückshormone frei – genau wie Schokolade. Positiver Nebeneffekt: Sie werden Ihren Körper formen und ein paar Pfunde abnehmen. Versuchen Sie, so oft es geht Bewegung in den Alltag zu integrieren. Steigen Sie doch mal eine S-Bahn-Station früher aus und laufen den restlichen Weg nach Hause. Oder fahren Sie den Weg zur Arbeit doch mal mit dem Rad und nehmen Sie die Treppen statt dem Lift.

3. Selber kochen statt Fertigfraß futtern

Sie lieben Fertiggerichte? Dann haben wir schlechte Nachrichten: Fertiggerichte sind der Teufel. Sie stecken nicht nur voller Zucker, sondern enthalten häufig auch völlig unnötige Zusatzstoffe, wie künstliche Aromen und Geschmacksverstärker. Wer auf Zuckerentzug ist, sollte seinen Körper mit hochwertigen Nährstoffen, wie Proteinen, langkettigen Carbs und gesunden Fetten, versorgen. Also: Selber kochen ist angesagt. Zuckerverzicht regt die Kreativität an – Sie werden es merken. Frisches Obst, Gemüse und Proteinquellen, wie Huhn, Rind oder Eier, sollten täglich auf Ihrem Teller landen.

4. Verbannen Sie Süßstoffe

Wer seine Zuckersucht langfristig bekämpfen will, sollte auch auf Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe verzichten. Denn auch die vermitteln ein Süßgefühl und das Problem, dass Sie süchtig nach Süßen sind, lösen Sie damit nicht, Sie umgehen es nur. Besser als Zucker sind die künstlichen Süßmacher aber natürlich trotzdem. Greifen Sie im Notfall am besten auf natürliche Zucker-Alternativen, wie Honig oder Ahornsirup, zurück. Auch Trockenfrüchte sind ein guter Ersatz für Zucker (doch Achtung, viel Fruchtzucker, in Maßen naschen).

5. Meiden Sie Alkohol

Alkohol selbst enthält nicht nur jede Menge Zucker, er verleitet auch zum Heißhunger. Egal ob Schokoriegel oder fettiges Fast Food: Wer schon ein paar Gläschen Bier oder Wein intus hat, landet am Ende eines durchzechten Abends oft in der nächstbesten Imbissbude.

6. Verzichten Sie auf Softdrinks und Säfte

Dass Coke, Limonade & Co. echte Zuckerbomben sind und keinen Platz in Ihrem neuen, zuckerfreien Leben haben, haben Sie sicher schon geahnt. Aber Saft? Wer bislang dachte, Säfte seien gesund, der irrt ganz gewaltig: Fruchtsaft ist in etwa so gesund wie Cola und hat auch genauso viele (zum Teil sogar mehr!) Kalorien. Der Grund: Fruchtzucker ist nicht besser als normaler Zucker, eher schlimmer. Säfte enthalten weniger Vitamine als Obst, schädigen den Zahnschmelz, sättigen nicht lange und begünstigen die Entstehung von Diabetes und einer Fettleber. Frisches Obst dürfen Sie aber weiterhin essen. 

Alternativen: Wasser und ungesüßter Tee. Wenn Ihnen Wasser zu öde ist, pimpen Sie es mit Zitrone, Ingwer oder Minze. 

7. Belohnen Sie sich

„Du gönnst dir ja gar nichts mehr“ – von wegen! Belohnen Sie sich regelmäßig für Ihr Durchhaltevermögen bei Ihrer persönlichen Zuckerfrei-Challenge, das stärkt die Motivation! Aber nicht mit Schoki & Co. versteht sich. Wie wäre es stattdessen mit einem Ticket für ein Konzert oder eine Sportveranstaltung, ein Besuch im Kino, ein neues Sportoutfit oder oder oder. Ihnen fällt da schon was ein. 

Fazit: Das Leben NACH der Zuckersucht

Auch wenn Freunde und Familie Sie vielleicht verständnislos anschauen oder sogar bemitleiden: Ziehen Sie Ihr persönliches „Projekt Zuckerfrei“ durch! Es lohnt sich. Denn wer sich zuckerfrei ernährt, wird experimentierfreudiger (nicht nur in der Küche) und beweglicher, hat wesentlich mehr Power als vorher. Welche positiven Veränderungen haben Sie an sich, seit der Ernährungsumstellung, schon bemerkt?   

Quelle:

menshealth.de 10-2017

Kathleen Schmidt-Prange

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